Deine unbewussten Glaubenssätze machen deinen Alltag zur Hölle

Deine Glaubenssätze stehen Dir im Weg

Glaubenssätze haben nichts mit religiösem Glauben zu tun.

Und  jetzt kommt die ganz schlechte Nachricht:
Leider arbeiten Deine Glaubenssätze zu 99 % UNBEWUSST. Und damit beginnt Dein eigentliches Problem. Der Knackpunkt der Achterbahn Deiner Gefühle.

Wenn Du glaubst, dass Du an nichts glaubst, ist das auch schon ein Glaube.

Meine erste Fragen an Dich:
Woran glaubst Du? Oder besser gesagt: Was denkst Du, woran Du glaubst?
Glaubst Du, dass es Deine ureigenen Gedanken sind?
Oder sind Sätze von außen auf Dich eingeprasselt?
Wie denkst Du darüber?

Ich gehe einen großen Schritt zurück. Du weißt bestimmt nicht mehr, was in der Schwangerschaft mit Dir im Bauch Deiner Mutter im Alltag abgelaufen ist. Jede negative Emotion Deiner Mutter und Deines Vaters hast Du schon als Embryo gespürt. Schon in diesen Momenten speichert Dein Unterbewusstsein die Gefühle ab. Als Du ein kleines Mädchen warst, ging es weiter. Jeden Satz, mit dem Du gemaßregelt wurdest, wurde wieder in Deinem Unterbewusstsein abgespeichert. Negative wie positive Gefühle.

Wenn Du Glück hast, hat Deine Mutter Dir etwas aus ihrer Schwangerschaft mit Dir erzählt. Versuche Dich einmal dran zu erinnern. Falls Du die Möglichkeit hast, dann frage sie, wenn ihr das nächste Mal gemütlich zusammen sitzt. Sprecht über Deine Kindheit.  Bestimmt fällt euch viel dazu ein. Frage behutsam nach.

Hier ein paar Beispiele aus meinem Berufsalltag:

  • Deine Mutter  hat Angst, dass sie keine gute Mutter ist. Sie hat sich gewünscht, besser nicht schwanger zu sein.
  • Deine Mutter hatte selber eine schlimme Kindheit und weiß nicht, ob sie Dir ihre Liebe schenken kann.
  • Deine Mutter hatte Angst, dass diese Schwangerschaft wieder eine Fehlgeburt ist.
  • Deine Mutter hatte Angst, dass ihr durch die Schwangerschaft finanziell nicht gut leben könnt.
  • Deine Mutter hatte Angst, dass Du ein Mädchen wirst, weil Dein Vater unbedingt einen Jungen wollte.
  • Deine Mutter hatte Angst, dass sie ein krankes Kind zur Welt bringt.

Innerhalb der Schwangerschaft entstehen unbewusst folgende Gefühle:

  • Ich muss alles tun, dass ich gemocht werde.
  • Ich muss alles tun, damit ich dazugehöre.
  • Wenn ich die Erwartungen nicht erfülle, dann lehnt man mich ab.

Und schon wirst Du alles tun, was von Dir verlangt wird.

Du kannst jetzt denken, dass das alles Quatsch ist. 
Doch diese Beispiele haben eine große Wirkung auf Dein Leben.

Als Du das Licht der Welt erblickt hast 

Du kommst auf die Welt und wirst unbewusst alles tun, damit Du gemocht wirst. Komplett zu 100 % unbewusst.
Der Instinkt sorgt dafür. Du möchtest dazugehören und Du möchtest geliebt werden.

Nur, mit diesen Gefühlen, die unbewusst in allen Zellen Deines Körpers abgespeichert wurden, wirst Du groß.
Und natürlich weißt Du nicht, dass dies alles in Dir aktiv ist. Du warst ein Baby und konntest logischerweise noch nicht denken. Aber die Gefühle sind abgespeichert. Der Prozess läuft leider unbewusst ab.

Du hast vielleicht in Deiner Kindheit klitzekleine eigene Ideen, Wünsche und Gedanken gehabt und hast diese mit großen Kinderaugen Deinen Eltern mitgeteilt.

Und das hast Du z.B. als Antwort gehört:

  • was für ein Blödsinn;
  • Du hast nur Unfug im Kopf;
  • Du hast immer eine blühende Phantasie;
  • kümmere Dich lieber um wichtigere Dinge und höre auf zu spinnen.

Meine Frage an Dich:
“Kennst Du das auch aus Deiner Kindheit (vielleicht hast Du es nur mit anderen Worten gehört)?”

Und von da an melden sich sofort alle Zellen “Achtung Achtung!”, wenn in Dir Ideen, Wünsche oder Träume entstanden. Und Du hast sofort alle Gedanken gestrichen, denn Deine Götter( so siehst Du nämlich Deine Eltern) sagten, dass es falsch ist, so etwas zu denken.

Dein Glaubenssatz ist geboren:

„Meine Wünsche und Ideen sind Quatsch und Hirngespinste. Das, was ich denke, ist falsch. Es stößt auf Widerstände, wenn ich meine Wünsche äußere. Meinem Bauchgefühl kann ich nicht vertrauen.“

Und wirklich, es würde große Gefahr für Dich bedeuten, wenn Du diese Gedanken (obwohl  sie DIREKT von Dir kommen) weiter verfolgst. Denn das kann zur Konsequenz führen, dass man Dich ausgrenzt oder Dich ablehnt.

Du wächst nicht nur körperlich im Laufe Deines Lebens, sondern auch geistig

Du wächst heran und Dein Leben ist folgendermaßen verlaufen:

Du hast immer gemacht, was man Dir aufgetragen hat.
Du hast eigene Ideen gehabt, aber Du dachtest, dass die falsch sind, obwohl Du innerlich wußtest, dass sie gut sind. Aber man hat Dir ja schon früh vermittelt, dass Deine Wünsche Hirngespinste sind, und Du verwirfst alles, was Du an Ideen hast. Du denkst, dass diese Ideen wirklich Quatsch sind.

Jeder in Deinem Umfeld hat Dir ja Dein Leben lang gesagt, was richtig ist. Du selbst weißt nicht, was für Dich richtig und was falsch ist.
Das haben sie alle toll hinbekommen, oder?

Du kannst Dir sinnbildmäßig vorstellen, dass Du die Eigenschaften einer Birke besitzt. Besonders Du als Frau bist davon sehr betroffen.
Du bewegt Dich im Wind ganz leicht hin und her und bedienst das ganze Umfeld.

Und ein Satz verfestigt sich besonders aus dem ganzen Geschehen:

„Wenn es den anderen gut geht, dann geht es mir auch gut.“ Kennst Du diese Gedanken?”

Mir ging es auch immer so, bis ich das Spiel durchschaut hatte.

Das alles wird unbewusst zum Selbstläufer.
Im Laufe der Zeit stellt sich hier und da ein ungutes Gefühl ein. Du fühlst Dich manchmal krank, schlapp, energielos und müde.
Aber Du sorgst dafür, dass alles erledigt wird, damit kein Tadel Dein Ohr erreicht.

Dein Job funktioniert bei Dir vielleicht nicht richtig, da Du immer nur die Anweisungen der anderen erfüllen musst und Du hinten anstehst.
In Deiner Ehe spielt es sich ähnlich ab.
Und immer wieder hämmert der Satz im Kopf:

Ich erledige schon so viel, aber es reicht immer noch nicht. Was muss ich noch alles machen, dass man mich so mag, wie ich bin… “

Und dann kommt meine Kernfrage zum Tragen:
„Oh Gott, ja wie bin ich eigentlich wirklich oder wer bin ich überhaupt?“

Verschiedene körperliche Symptome können auftreten:

  • Magenschmerzen
  • Innere Unruhe
  • Rückenschmerzen
  • Stimmungsschwankungen
  • Schlaflosigkeit
  • Erkältungen
  • Verdauungsprobleme
  • Migräne oder Kopfschmerzen

Es fängt ganz leicht an und mit der Zeit häufen sich diese körperlichen Probleme. Hast Du so etwas bei Dir auch beobachten können? Schmerzen, die so schrecklich sind. Ich weiß, wovon ich rede. Das kannst Du mir glauben.

Warum läuft das Leben so an mir vorbei …

 

Das ist oft die ultimative Frage, wenn meine Kunden das erste Mal Kontakt zu mir suchen.
Du verstehst einfach nicht, warum Dein Leben diese Richtung genommen hat. Du hättest nie gedacht, dass Du einmal so sein wirst, wo Du jetzt bist, stimmts?

Doch in Dir lebt ja auch noch ein anderes tiefes Wissen. Das, was Du unbewusst unterdrückt hast. Und dieses Wissen klopft dann immer stärker an. Erst langsam und zart und dann immer stärker. So auch jetzt, denn sonst wärst Du nicht auf diese Seite gestoßen  und liest diesen Blogbeitrag.

Und irgendwann entstehen die großen WARUM Fragen:

  • Warum geht es mir so schlecht?
  • Warum habe ich diese Schmerzen?
  • Warum läuft alles in meinem Leben falsch?
  • Warum habe ich immer den falschen Partner?
  • Warum werde ich nicht gesehen?
  • Warum habe ich es immer am Schlimmsten?
  • Warum habe ich immer Pech?
  • Wieso kann ich es nicht alleine schaffen?
  • Warum finde ich meine Lebensaufgabe nicht?
  • Warum läuft es in meinem Unternehmen nicht rund? Warum klappt es bei anderen?

Und dann geht die lange Odyssee los:
Du bist so unzufrieden und suchst Antworten

  • in Büchern
  • auf Seminaren
  • beim Arzt (und er verschreibt Dir dann Medikamente)
  • in Therapeutengespräche
  • durch Affirmationen wie z.B. “mein Unternehmen ist erfolgreich”, “ich habe eine tolle Beziehung” oder “ich bin erfolgreich”.

Warum allgemeine Affirmationen aber nicht funktionieren

Der Ansatz ist grundsätzlich gut. Nur was nützt es, wenn ganz tief in Dir Deine unbewussten Glaubenssätze/ Programme aktiv ablaufen. Nämlich folgende (ich plaudere aus meinen Einzelsitzungen und aus meinem eigenen Nähkästchen) …

Beobachtest bitte nur, ob Du ähnliche kennst etwas davon welche auf Dich zutreffen

  • Ich sehe immer schwarz;
  • Ich bin so blöd;
  • Alle haben Erfolg, nur ich nicht;
  • Alle finden einen geilen Job nur ich nicht;
  • Alle sind immer so schlau;
  • Ich habe ja sowieso immer Pech in meinem Leben;
  • Wenn ich einen Partner näher kennen lerne, dann ist er immer weg;
  • Das Geld rutscht mir so aus den Fingern;
  • Ich nehme automatisch schon zu, wenn ich Essen schon sehe;
  • Ich finde sowieso nicht den richtigen Partner;
  • Mein Partner muss erst gebacken werden;

Meine nächste Frage an Dich:

Wie lange bist Du schon unterwegs, Deine Antworten zu bekommen?
Und wenn Du ganz ehrlich bist …
geht es Dir schon besser, oder wird es eher immer schlimmer?

Hämmert das WARUM immer noch in Deinem Kopf? Und hast immer noch keine Antworten?

Und genau dieses Warum macht wirklich auf Dauer krank. Denn der Verstand möchte Antworten.
Ich kann davon auch ein großes Lied singen. Denn der Verstand ist dazu da, Antworten zu finden. Und er findet sie nicht, sondern kreiert irgend welche Ausreden. Und gleichzeitig ist da Deine Seele, die Dich immer wieder antreibt, Dich selbst zu erkennen.

Und dann ist der Konflikt perfekt… es brodelt. Unzufriedenheit, Wut, Lustlosigkeit, Zorn, Hass, Neid und und und.. werden aktiv.

Hoch leben dann diese  Emotionen, die Du im Grunde überhaupt  NICHT mal willst.
Jeder sagt dann auch noch…Du musst diese Emotionen leben.
Da kann ich nur sagen: „ Herzlichen Glückwunsch. Das ist doch richtiger Bullshit.”(Entschuldige bitte diesen Ausdruck)

Meine Tipps an Dich:

  1. Schreibe Dir auf, woran Du glaubst! Welche Glaubenssätze leben bewusst oder unbewusst in Dir? Schreibe auf, was  früher Deine Eltern über Dich oder zu Dir gesagt hatten. Notiere Dir, was Du über Dich selber so lapidar sagst, denn da entschlüsseln sich schon viele Hinweise, warum Dein Leben so verläuft, wie es gerade ist.

           Beginne immer mit:
Ich bin …
Meine Eltern sagten …

     2. Erinnere Dich an deine Kinderzeit.
Wovon hast Du geträumt? Was wolltest Du mal werden?
Was hast Du als kleines Mädchen immer gerne gemacht? Denn da liegt oft schon  ein wertvoller Hinweis.

      3. Wenn Du körperliche Beschwerden hast, dann schaue einmal, welche es sind?
          Welche Begleiterscheinungen hast Du?

  • Hast Du öfters Kopfschmerzen?
    Frage Dich, worüber Du Dir den Kopf zerbrichst?
  • Hast Du öfters Schnupfen?
    Frage Dich, von wem oder was hast Du die Nase gestrichen voll?
  • Schlägt es Dir immer auf den Magen?
    Frage Dich, was Du schlecht verdauen kannst?
  • Leidest Du unter Rückenschmerzen?
    Frage Dich, was packst Du Dir alles auf den Rücken?
  • Leidest Du unter Stimmungsschwankungen?
    Frage Dich, wobei Du Dich hin und hergerissen fühlst.

So kannst Du für jeder Krankheit Fragesätze finden, und daraus leiten sich schon kleine Hinweise ab.

Gerne kannst Du mir eine Email schreiben und mir Deine Erkenntnisse  mitteilen.

Ich wünsche mir, dass Du viele Denkanstöße mitnehmen konntest.

Alles Liebe

Sabine Niggewöhner

Copyright 2018

 

 

 

 

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